Die Rechte macht mobil. Nein, nicht Neo-Nazis. Israels amerikanische Freunde. Den Feind haben sie auch bereits ausgemacht: Seit US- Präsident Barak (Hussein) Obama mit seiner Zick-Zack-so-genau-weiss-ich-es-auch-noch-nicht - Politik für Verstimmung bei Israels Rechtsaussen- Regierung sorgt, seither wird mobilisiert. Vor allem eben in Amerika.
So wurde zum Beispiel diese Organisation gegründet, Keep Israel Safe. So ist das eben mit diesen fixen Bildern: Man muss sie pflegen und hegen.
Uebrigens: Im April war eine Schweizer Parlamentarier- Gruppe in Israel unterwegs. Eine Gruppe vorab von SVP - Politikern, gebrieft von israelischen Regierungs- und Nichtregierungs- Organisationen, von jüdischen Lobbyisten, sie waren in Sderot, wo seit Monaten keine Raketen mehr einschlagen, sie waren in West- Jerusalem, waren bei der Schweizer Botschaft. Sie waren auch in Ramallah - während einer fünftägigen Reise ein paar Stunden in den besetzten palästinensischen Gebieten, gell.
Und möglicherweise haben Sie mitbekommen, dass der Schwyzer CVP - Parlamentarier Reto Wehrli, immerhin Mitglied der Aussenpolitischen Kommission der grossen Kammer, sich gegen einen Nahost- Bericht des Schweizerischen Aussenministeriums gewandt hat. Wussten Sie auch, dass ebendieser Reto Wehrli vor Jahren bereits in Israel mehrere Tage lang von einem Ex- Offizier der israelischen Armee begleitet und gebrieft, unterwegs war? Nein? Nun, im feinsten Hotel in Tel Aviv logierend, hat mir Wehrli das damals erzählt. Heja, warum auch nicht.
Nicht dass ich hier jemanden zu verteidigen brauche, aber ich verstehe den Einwand von Wehrli nicht als «gegen den Bericht». Er ist nur dagegen, dass man lediglich Israel an den Pranger stellt (so verstehe ich den Blick-Artikel). Und da hat er wohl nicht ganz Unrecht, zumal es eben auch solches gibt:
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/media/single.html?id=32660
Übrigens ist der Mann auch Präsident der Gesellschaft Schweiz-UNO (www.gsun.ch), welche sich gerade kürzlich mittels einer Veranstaltung mit dem UNO-Menschenrechtsrat auseinandersetzte (und die Referenten waren da Botschafter und Professoren, also nichts Polemisches).
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/media/single.html?id=32660
Übrigens ist der Mann auch Präsident der Gesellschaft Schweiz-UNO (www.gsun.ch), welche sich gerade kürzlich mittels einer Veranstaltung mit dem UNO-Menschenrechtsrat auseinandersetzte (und die Referenten waren da Botschafter und Professoren, also nichts Polemisches).
Dienstag, 4. Mai 2010 um 20:48 >> antworten