Sonntag war's auf der Redaktion

Montag, 11. Februar 2008

Kommentare
Nadine:
Wenn ich mich da an die heilige Empörung der Schreiberlinge erinnere, als Ahmadinedschad genau diese Formulierung untergeschoben wurde... Und was war er nicht alles deswegen: Adolf Hitler, der Teufel und überhaupt. Einer, den man angesichts seines eliminatorischen Judenhasses mitsamt seinen Landsleuten mit Bomben in die Luft jagen müsse, bevor er seine gräßlichen Fantasien wahrmacht.

Und hier?

Schweigen im Blätterwalde.

Peinlich, peinlich. Sowohl für die Medien als auch für Israel.

Mein Gott, von PR verstehen die Jungs auch nicht mehr das gleiche wie früher.

Dienstag, 12. Februar 2008 um 13:31 >> antworten

Philipp:
Für einen Menschen mit moralischem Anspruch ist es in diesem Konflikt unheimlich schwierig, zwischen (eher) gut und (eher) böse zu unterscheiden.

Durch das Machtgefälle zwischen dem isolierten Gazastreifen und Israel wird die Situation nur noch verzerrter. Es ist schon fatal, wie total der Gazastreifen von Israel abhängt. Trotzdem (oder gerade deswegen?) hat es auch die Hamas immer versäumt, auf einen der seltenen Schritt Israels Richtung Versöhnung mit etwas anderem als neuen Rache-Forderungen und Drohungen zu reagieren. Derweil stossen die israelischen Minister immer wieder neue Drohungen aus, wobei sich der Infrastrukturminister Benjamin Ben-Elieser mit seinen harten Worten jeweils besonders hervorhebt.

Dass sich sich Schweizer Presse nicht stärker mit den sehr bedenklichen Worten aus Israel auseinander setzt - könnte das vielleicht mit einer gewissen Ermüdung der Presse zu tun haben? Die markigen Worte, Drohungen und falschen Versprechen von beiden Seiten bilden ja seit Jahren einen Teufelskreis.

Um so froher bin ich über diesen Blog, der direkt und auch bemerkenswert aktuell von den Entwicklungen berichtet. Vielen Dank, André, bitte mach weiter so :-)

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 10:19 >> antworten


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