Der Westen, die Solidarität und die Enttäuschten

Samstag, 28. November 2009

Kommentare
Martin:
Toll, dieser UNO-Tag der Solidarität mit den Palästinensern. Diese werden davon zwar nichts merken und auch keinen Nutzen davon haben, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Hauptsache, die UNO fühlt sich gut und wichtig dabei. Mir ist kein einziger Konflikt bekannt, den die UNO nicht nur gemanaged, sondern auch gelöst hat. Aber mir ist bekannt, wie die Welt damals die Deutschen und die Japaner zur Vernunft gebracht hat. Ist halt doch kompromisslose Machtpolitik von Aussen die einzige Lösung in solch einer verfahrenen Situation?

Samstag, 28. November 2009 um 16:22 >> antworten

Tituss Homepage
Bei diesem UNO-Tag geht es ja nicht darum, eine Lösung in einer verfahrenen Situation zu finden, sondern auf jene aufmerksam zu machen (oder eben nicht zu vergessen), welche unter dieser Situation am meisten leiden...

Sonntag, 29. November 2009 um 17:49 >> antworten

Martin:
@Titus: Die Palästinenser und der Nahe Osten "geniessen" schon seit 60 Jahren die weltweite politische und mediale Aufmerksamkeit, ohne dass sich die Situation verbessert hätte. Aufmerksamkeit sollte doch kein Selbstzweck sein, sondern eine Handlung auslösen, oder?

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 14:01 >> antworten

gabi:
palästinensern, die in israel heute noch leben (20% der isr. bevökerung!), geht es weitaus besser als jenen, die flohen und im arab. Umland nirgends akzeptiert worden sind. Aber man pflegt eben lieber das Negative zu berichten...

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 16:31 >> antworten

Tituss Homepage
@ Martin
Aufmerksamkeit gegenüber den Politikern - oder gegenüber der Bevölkerung?

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 21:32 >> antworten

Adrian:
@Gabi: Du hast recht, den Israelischen Palestinaensern geht es materiell gesehen besser als ihren Verwandten in der Westbank. Doch werden sie in ihrem eingen Land stark diskriminiert und ausgegrenzt. Freiheit sieht meiner Meinung nach anders aus.

Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 08:41 >> antworten

gabi:
ein jämmerlicher teufelskreis, aus dem es kein herauskommen zu geben scheint: die isr. araber akzeptieren doch israel selbst nicht. wie kann man ihnen alle freiheiten geben?! Zumal der ruf ständig ertönt, dass man israel ins meer schicken will....

Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 12:30 >> antworten

André Marty:
@ gabi:
Werte Gabi: Von wem ertönt "ständig der Ruf, Israel ins Wasser zu schicken" - von den israelischen Arabern?

Empfehle etwas mehr sachliche Argumentation, und etwas weniger Emotion. Denn ansonsten dürfte der von Ihnen angesprochene Teufelskreis sich erst recht nicht durchbrechen lassen

Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 13:00 >> antworten


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