Herr Kollege: Carsten Kühntopp, ARD Amman

Montag, 04. Februar 2008

Kommentare
Jens Daniel:
Dieses interview ist doch der hochgradige Schwachsinn. Eoin Journalist, der praktisch nur antiisraelisch argumentiert und wie man bei tagesschau.de usw. sehen kann nur proarabisch berichtet, behauptet dann, dass die deutschen Journalisten nur proisraelisch berichten und dass al-jazeera (öfters mal mit Holocaustjubelarien) neutral wäre....

Was gilt denn jetzt? Ein ehemaliger Bayern3-Popredakteur widerspricht sich selbst

Sonntag, 10. Februar 2008 um 16:24 >> antworten

Max Herzog:
da kann ich Jens Daniel nur zustimmen. Im schweizer Fernsehen spielt Andre Marty dieselbe araberfreundliche Rolle, ärgerilch, dass ich dafür auch noch zahlen muss.
Gut gibts die Blogs

Dienstag, 26. Februar 2008 um 13:38 >> antworten

Klaus Brand:
Ich fand das Interview mal richtig gut. So denken auch die Mehrheit der Deutschen u. Israelis. Leider verabschiedet sich die Politik vom Volkswillen.

Sonntag, 18. Januar 2009 um 16:50 >> antworten

Stefan P.:
bin da absolut Herrn Kühntopps Meinung, verstehe aber auch, dass sich die Meinungen zu dem Thema so stark unterscheiden, schliesslich lassen sich eben viele Menschen von unseren Mainstreammedien blenden. Und ob gewollt oder nicht, unsere Medien sind STARK zensiert, teilweise gar Propaganda. Nur mit Menschlickeit hat das eben leider nichts mehr zu tun...
nochmals vielen Dank Herr Kühntopp für diese mutige Einschätzung der Lage in Israel und Palästina...

Montag, 19. Januar 2009 um 21:54 >> antworten

Svej:
Ja, für die "araberfreundliche Rolle" wollen Sie nicht zahlen, das eröffnet ja ganz große Einblicke in Ihre Ansicht zur ausgewogenen Berichterstattung. Abgesehen davon hat Kühntopp recht: Er ist bisher der einzige mir bekannte deutsche Korrespondent, der derart kritisch auf dem Nahen Osten berichtet. Damit widerspricht er sich keinesfalls: er ist schließlich die Ausnahme. Die dt. Berichterstattung ist proisraelisch und er ist es nicht. Ob das Interview selbst jetzt besonders gut ist, möchte ich dahingestellt lassen. SUVs sind nicht ganz mein Thema...

Dienstag, 20. Januar 2009 um 09:31 >> antworten

Florian:
Wenn man dieses Interview liest, weiss man, wessen Sicht getrübt ist. Es gibt in Deutschland Studien, die belegen, dass die Öffentlich-Rechtlichen über diesen Konflikt im Durchschnitt mehr pro-arabisch berichten.

Wenn mann weiss, wie weit heute die Kassam-Rakten fliegen, erkennt man, wie überlebenswichtig Land als Abstandhalter für Frieden ist.

Wenn man sieht, wie deutsche Polzisten pro-arabische Demonstrationen wie in Duisburg "schützen", indem sie bei Unbeteiligten im vierten Stock die Tür eintreten und die Israelflagge aus dem Fenster oder vom Balkon reissen, dann kann man nicht mehr glauben, dass Deutschland so pro-israelisch sei, wie Herr Herr Kollege: Carsten Kühntop glauben machen möchte.

Herr Kühntopp, Sie sollten vielleicht besser die wahren Ursachen erforschen statt erst 1991 anszusetzen. Die Agressionen begannen damit, dass Gross-Britannien Palästina sowohl den Arabern als auch den Juden versprach. Sie begann damit, dass die Arbaber die Zwei-Staaten-Lösung nicht akzeptieren wollten. Hamas will sie bis heute nicht akzeptieren. Bis heute wollen Sie die Israelis *ins Meer treiben*.

Ich bitte Sie, statt antijüdischen oder pro-arabische Rassismus zu betreiben künftig neutraler zu berichten. Beide Seiten haben Fehler gemacht und nur, wenn Sie helfen, beide Seiten zu versöhnen, hat Palästina (der israelische sowie der arabische Teil) eine Chance auf Frieden.

Wolf Biermann fasst das Dilemma wie folgt zusammen:
Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

In Gottes Namen bitte ich Sie, fangen Sie an, zu versöhnen!

Mit freundlichen Grüßen

F. Hofmann

Mittwoch, 21. Januar 2009 um 10:28 >> antworten

Hassan Mohsen:
Guten Morgen,

Ich finde das Interview auch gut und überhaupt nicht pro für irgendwen.

Wenn man neutral berichtet so kann nur ein Anti-Israel und Anti-Besatzungs Bericht daraus folgen.

Ein Volk von 1.5 Millionen Menschen im größten Freiluft Gefängnis ein zu sperren und dann noch von jeglicher Hilfeleistung zu blockieren ist ein Verbrechen an die Menschlichkeit.

Im Gaza-Krieg starben nicht nur 1400 Menschen sondern auch die Menschlichkeit von Israel.
Im Gaza-Krieg wurden nicht nur über 4000 Menschen verletzt sondern auch die Menschenrechte.

Mit freundlichen Gruß
H. Mohsen

Donnerstag, 22. Januar 2009 um 08:41 >> antworten

Tony:
Herr Kollege:Carsten Kühntopp

Herzlichen Dank für das interessante Interview. Endlich ein deutscher Journalist, der unvoreingenommen berichtet.
Es wäre sehr schön, wenn er auch mal größere Reportagen oder Feature aus Palästina/Nahost machern könnte.Übrigens: wann endlich gibt es den ersten deutschen "Palästinakorrespon-
denten",also keinen Israeljournalsten, der auch mal aus den "Territories" berichtet und dabei seine israelische Brille nicht absetzt...Wann endlich?
herzliche Grüße!

Donnerstag, 22. Januar 2009 um 12:39 >> antworten


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